Bischofschloss - SPD Markdorf

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Bischofschloss

| DAS BISCHOFSCHLOSS IN MARKDORF

Mit der versuchten Umwandlung des Hotels in einen Verwaltungsbetrieb, ging der Stadt eine Attraktivität verloren, dass weit über die Grenzen hinaus bekannte Hotel Bischofschloss. Mit dieser Entscheidung beraubte sich die Stadt ihr letztes Hotel und entlies zudem 45 Beschäftigte und ihre Angehörige in die Ungewissheit.


Die Stadt entschied sich hier gegen den Willen der Markdorfer Bürger/innen
  • Die SPD war GEGEN den Kauf des Bischofschlosses und hat als einzigste Fraktion im Gemeinderat geschlossen gegen den Kauf gestimmt
  • Die SPD war ebenfalls geschlossen GEGEN den Umzug des Rathauses in das Bischofschloss
MEDIENBERICHTE


Schwäbische Zeitung vom 26.07.2018

Schwäbische Zeitung vom 26.07.2018

Südkurier vom 26.07.2018

Schwäbische Zeitung vom 28.06.2018

Südkurier vom 27.06.2018

Südkurier vom 06.12.2016

Schwäbische Zeitung vom 14. Juni 2018

| WAS WIR BISHER GEMACHT HABEN...

Mit dem Bürgerentscheid am 16.12.2018 sprachen sich die Bürger*innen der Stadt Markdorf gegen den Umzug des Rathauses in das Bischofsschloss aus. Denkbar knapp mit 5 Stimmen Mehrheit sprachen sich die Bürger*innen gegen einen Umzug aus. Die Wahlbeteligung lag bei 49,1 %, 5437 Stimmen wurden abgegeben, 2721 stimmten mit Ja, 2716 mit Nein.

Rathaus-Umzug ins Bischofschloss: SPD-Fraktion will Bürgerentscheid - Überraschung im Markdorfer Gemeinderat am 26.06. Fraktionschef Uwe Achilles präsentiert und begründet seinen Antrag auf einen Bürgerentscheid über das 18,4 Mio € Vorhaben. Ob die Verwaltung einen Bürgerentscheid ansetzen muss, wird sich am 24. Juli entscheiden. Dann entscheidet der Gemeinderat über den Antrag – in derselben Sitzung, in der zugleich auch der Baubeschluss gefällt werden soll.

Bei der Abstimmung zum Kauf des Bischofschlosses hat die SPD geschlossen dagegen gestimmt, weil wir die Räume nicht als geeignet für eine moderne Verwaltung ansehen. Ebenso geht mit dem Hotelbetrieb eine Attraktivität weit über die Stadtgrenzen hinaus verloren. Dennoch werde die Fraktion die demokratische Entscheidung akzeptieren und an der Weiterentwicklung mitarbeiten - aber nicht um jeden Preis.
Die Gestaltung des Rathausareals ist für die SPD nebulös. Eine positive Entwicklung an diesem stadtbildprägenden Areal kann sich die SPD nur schwer vorstellen. Die bereits investierten 100.000,- € für den Architektenwettbewerb zum Rathausareal sind bewusst in den Sand gesetzt worden.

Wolfgang Zimmermann (SPD). "Ich sehe nicht die Gefahr, eine „denkwürdige Chance“ zu vergeben. Man hat einen Eigentümer, der eventuell einen Renovierungsstau hat, der Druck liege also auf dessen Seite. Warum also zwanghaft das Rathaus in das Bischofschloss implantieren. Kauft die Stadt das Schloss, vergebe sie hingegen die Chance, über das Rathausareal alleine zu entscheiden, wenn sie dafür einen Investor benötige."
Uwe Achilles (SPD) „Wir haben bereits gewisse Eigentumsrechte und vergeben keine historische Chance, wenn wir nun gegen den Kauf stimmen. Das Gebäude sehe er für eine Verwaltung wenig geeignet. Zudem solle die Stadt nicht die Gestaltung am Rathausareal aus dem Fokus verlieren."

ABSTIMMUNGSERGEBNIS: 19 Räte stimmten dafür, vier Räte stimmten dagegen (Uwe Achilles, Wolfgang Zimmermann (beide SPD), Markus Brutsch und Arnold Holstein (beide FW), Christiane Oßwald (UWG) enthielt sich.
| WIE WIR WEITERARBEITEN WERDEN...

Die Uhren wurden am 16.12.2018 wieder auf Null zurückgestellt.
Wir wünschen uns eine echte, ehrliche, rechtzeitige und transparente Bürgerbeteiligung rund um das Thema Bischofsschloss mitsamt der innerstädtischen Entwicklung. Es muss ein Gesamtkonzept für die gesamte Innenstadt entwickelt und ausgearbeitet werden. Hierbei muss die Bürgerschaft von Anfang an mitgenommen und beteiligt werden.
BADEN-WÜRTTEMBERG LEBEN
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